Was mit diesen im Jahr 2002 durchgeführten Beobachtungen des Gutachters jedoch nicht zusammenpasst, ist die Tatsache, dass die Schäden am Gerät bei der Sicherstellung in Kaprun für dessen Kollegen nicht nachvollziehbar waren. Es war die größte Katastrophe, die sich in Österreich seit dem Zweiten Weltkrieg ereignet hatte. Nach offiziellen Angaben haben nur 15 Personen das Unglück überlebt. 2001. Im Folgenden wird aus einer Originalkopie des Ermittlungsberichts zitiert. [18] Allerdings ist, wie in der Urteilsverkündung festgehalten, der Verstoß gegen diese Richtlinie, welche vom Gericht durchaus festgestellt wurde, nicht mit der strafrechtlichen Verantwortlichkeit im jeweiligen EU-Mitgliedsland gleichzusetzen. So wurde angemerkt, „[…] dass zumindest die Ölbelastung im Inneren des Heizlüfters bei den Revisionsarbeiten feststellbar gewesen wäre.“ Ein Betriebselektriker entgegnete auf die Frage, warum die Geräte zur Prüfung nicht geöffnet wurden, lediglich: „Das wurde von uns nicht für notwendig gehalten.“. Das Landesgericht in Salzburg stellt im Prozess fest, „dass das Kunststoffgehäuse des Heizlüfters zu brennen begonnen hat, nicht selbst verlöschte und weiter brannte. Diese Seite wurde zuletzt am 16. 12. -Richtlinien in den Mitgliedsländern der EU wurde vom Europäischen Gerichtshof selbst bestätigt. In Lassing befindet sich die größte bekannte karbonatgebundene Talklagerstätte der Ostalpen. Das Gericht erklärte die Prüfzeichen für gültig. „Die Untersuchungen des Kriminaltechnischen Institutes (KTI) des LKA Stuttgart haben ergeben, dass im Heizlüfterinneren, genau dort, wo auf Bildern der KTZ rötliche Antragungen zu sehen sind, Rückstände von Hydrauliköl festgestellt wurden – 6 Jahre nach dem Unglück.“ Dies widerspricht der Aussage im Urteil: „Wie bereits allgemein ausgeführt war Ursache der Feuersbrunst vom 11. Dezember 2001: Nach fünf Monaten Bauzeit wird der erste Abschnitt des neuen Gletscher-Jets in Kaprun in Betrieb genommen. Paul Kreiner. Die großenteils verkohlten Leichen der insgesamt 155 Opfer, unter ihnen 37 Deutsche, waren wenige Tage nach dem Unglück vom 11. Mal APA/BARBARA GINDL APA3135040-2 - 11112010 - SALZBURG - ?STERREICH: ZU APA-TEXT CI - Gedenkveranstaltung anl. Ein Beauftragter des VDE stellte für den Bericht ausdrücklich fest: „Das Gerät wurde konstruktiv verändert, somit erlischt die Zeichengenehmigung.“ Der Bericht der Staatsanwaltschaft Heilbronn fasst zusammen: „Der Heizlüfter Hobby TLB hätte nicht in der Standseilbahn eingebaut werden dürfen, weil die Prüfzeichen, die ihm als Wohnraumheizgerät zugeteilt wurden, keine Gültigkeit mehr hatten.“. einer ganz neuen Zulassung beim VDE bedurft hätte, ganz abgesehen von dem nun zweitrangigen Argument, dass das Gerät nur für den Wohnraum geprüft und zugelassen war, was angesichts der Situation in den Hintergrund rückt. Damit wurden die in den Prüfberichten des VDE spezifizierten Eigenschaften des Heizlüfters hinsichtlich der Brandsicherheit nicht erfüllt.“ Anders lautet das Ergebnis der Staatsanwaltschaft Heilbronn. Sendung: ZIB-Sondersendung Gestaltung: Ulli Wolf Interview mit: Gerhard Huber (Kommandant Rotes Kreuz Salzburg) Der Wiener Opferanwalt Gerhard Podovsovnik, welcher persönlich auf ein Honorar verzichtete, meinte hierzu: „Hätten die Opfer gewusst, dass seitens der Gletscherbahnen Kaprun eine Versicherungssumme von rund 88 Millionen Euro vorhanden war, hätten sie den Vergleich nie unterfertigt.“[32]. April 1992 wurde die Brennbarkeitsprüfung wiederholt und bestanden.“ Die Ermittlung der Staatsanwaltschaft Heilbronn hält fest: „Der Heizlüfter Hobby TLB war somit entsprechend den VDE-Richtlinien schwer entflammbar und in diesem Sinne eigensicher.“ Weiters wird festgehalten: „Das Deutsche Kunststoff-Institut hat in seinem Gutachten festgestellt, dass der für das hintere Gehäuseteil verwendete Kunststoff der höchsten Brandschutzklasse für solche Kunststoffe entspricht.“, Ein weiteres wichtiges Argument gegen Fakir war stets, dass „Die Wahl des Anspritzpunktes bei diesem Heizlüfter […] einen echten und gravierenden Produktions-, aber auch Konstruktionsfehler […]“ dargestellt haben soll, wie es im Salzburger Urteil heißt. 6. Diese Steinwolle wurde laut Gutachter Muhr vom Heizlüfter eingesaugt. Vielmehr sei das Öl aus den mit den Jahren undicht gewordenen Hydraulikleitungen ausgetreten und in den Heizlüfter gelangt, was schließlich den Brand ausgelöst hätte. Ökologie Seilbahn-Katastrophe von Kaprun vom 11.11.2000 bis 6. Das Gerät sollte wie alle anderen Beweismittel auf Anweisung der Salzburger Untersuchungsrichterin schnellstmöglich in Salzburg durch den externen Gutachter Anton Muhr untersucht werden. Kaprun-Katastrophe jährt sich zum 15. Der VDE wurde jedoch im damaligen Prozess nicht befragt. 13. tragischen Unglück überschattet: Ein Pilot verfing sich im Seil der nur vorläufig genehmigten Material-bahn und zerschellte im Gamskar. Das Ermittlungsergebnis der Staatsanwaltschaft Heilbronn kam schließlich zu dem Schluss, dass es „keinerlei Anhaltspunkte für ein strafrechtliches Verhalten der Beschuldigten“ bei Fakir gab. Mal. Der Sumpf von Kaprun. Kaprun(dpa) - Einen Tag nach der verheerenden Gletscherbahn-Katastrophe am österreichischen Kitzsteinhorn ist die Identität dermehr als 170 Toten noch unklar. November 2000 kurz nach 9.00 Uhr die Alarmierung bei der Feuerwehr in Kaprun (Pinzgau) eingeht – ein Brand am Kitzsteinhorn – ahnt noch niemand, welche Ausmaße dieses Feuer annehmen würde: 155 Menschen sterben – die größte zivile Katastrophe Österreichs in der Zweiten Republik. Nach einer Kollision in der Luft stürzten drei Kunstflug­maschinen über der Air Base ab. Da die Leitungen unter Druck standen, trat das Öl mit rund 190 bar aus; die Hydraulikflüssigkeit verbreitete und unterhielt aufgrund ihrer Entzündbarkeit den Brand (siehe dazu auch Fettbrand). Im Jahr 2010 stellten mehrere österreichische Nationalratsabgeordnete eine Anfrage an das österreichische Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, in welcher etliche Ungereimtheiten und Merkwürdigkeiten (Eignung der Gutachter, verschwundene Beweismittel, Behinderung von Ermittlungen, fehlende Informationen u. Panorama : Unglück von Kaprun: War es die Bremsflüssigkeit? Das Flugtagunglück von Ramstein geschah am 28. Grundlegende Mängel der Bahn wurden nicht nur von der Staatsanwaltschaft Heilbronn und anderen Institutionen festgestellt. a.) So hatte der Gutachter Maurer weder Fotos vom Originalzustand, noch wusste er, dass das Gerät ursprünglich unbeschädigt war. Fast 600 Meter mussten sie über eine Notstiege laufen – in klobigen Skistiefeln und völliger Dunkelheit. Ex Ski-Ass Paul Accola muss einen unfassbaren Unfall verantworten: Beim Grasschneiden mit einer Mäh-Maschine in Davos überrollte er einen achtjährigen Jungen. Diese Anschuldigungen konnten nicht bewiesen werden und gelten als Spekulation. Die meisten starben an Rauchgasvergiftung. Dezember 2020 um 17:23 Uhr bearbeitet. Frau StA Danninger-Soriat bestätigte ebenfalls, dass der Heizlüfter noch beim Ortstermin während des Prozesses im Juli 2002 in Linz unbeschädigt war.“. Kaprun ist eine Gemeinde mit 3130 Einwohnern (Stand 1. Fragen zu den damaligen Untersuchungen an dem Heizlüfter und diversen Ölrückständen wollte er vor laufender Kamera nicht beantworten, da er, wie er angab, unter Druck gesetzt würde. November 2000 155 Menschen. Geografie. In der Betriebsanleitung wurde nämlich eigens darauf hingewiesen, dass das Gerät für Fahrzeuge ungeeignet sei. Die WELT als ePaper: Die vollständige Ausgabe steht Ihnen bereits am Vorabend zur Verfügung – so sind Sie immer hochaktuell informiert. 2,7 Kilometer Strecke schräg durch massiven Fels waren es bis zur Bergstation, rund 550 Meter bis zum unteren Tunnelausgang. Daher seien völlig unfachmännisch Heizlüfter eingebaut worden – direkt neben Ölleitungen. Obwohl diese Expertenkommission offiziell keine Mängel in Kaprun festgestellt hatte, legte diese zahlreiche sicherheitstechnische Änderungsvorschläge für Tunnelseilbahnen vor. Insgesamt wurde vom dreiköpfigen Richtersenat die Berufung als nicht ausreichend begründet und teilweise als nicht nachvollziehbar bewertet. Es sollte ein fröhlicher Wintersporttag werden – doch die Fahrt mit der Gletscherbahn Kaprun in Österreich endete am 11. Als wahrscheinlichste Ursache wurde angenommen, dass die im Führerstand in unmittelbarer Nähe zu einem Heizlüfter verlegten Hydraulikleitungen an ihren Verbindungsstücken Öl verloren, das an den 600 °C heißen Heizstern des Heizgeräts gelangte und sich entzündete. Dieses Siegel soll dem späteren Käufer dokumentieren, dass die Verpackung seit der Endmontage beim Werk nicht geöffnet wurde.“. Außerdem starben im entgegenkommenden Zug der Zugführer und ein Passagier sowie in der Bergstation drei Personen durch Rauchgasvergiftung. Nach der Katastrophe bildete sich der Verein Gerechtigkeit für Kaprun, getragen von Hinterbliebenen, deutschen Gutachtern und dem Wiener Opferanwalt Gerhard Podovsovnik[33]. Was die vom Gericht bestellten Gutachter nicht taten, holte die Staatsanwaltschaft Heilbronn nach. Von den Personen, die sich aus dem Zug befreien konnten, liefen die meisten – vermutlich in Panik – vom Brandherd im hinteren Teil des Zuges weg durch den Tunnel nach oben in die tödliche Rauchgaswolke. Am 27. „Die rußbedeckten Zähne der Brandleichen sauber zu bekommen, war tierisch. Im Ermittlungsbericht der Staatsanwaltschaft Heilbronn wurde auch bemängelt, dass die Kriminaltechnische Zentralstelle (KTZ) aus Wien, welche im Auftrag des Innenministeriums nach Kaprun entsendet worden war, ihre Ermittlungsarbeit vorzeitig abbrach. Das Unglück führte in Österreich zu einer erheblichen Verschärfung der Brandschutzbestimmungen in öffentlichen … Kaprun - Vor 15 Jahren ist es in Kaprun zum schwersten Bergbahn-Unglück in Österreich gekommen. Tod in der Flammenhölle Die Staatsanwaltschaft Salzburg leitete das Verfahren an die Staatsanwaltschaft in Heilbronn weiter. In Bezug auf die im Prozess herbeigezogenen Gutachten, die anders als das von Anton Muhr von einem Schaden im Heizlüfter selbst sprachen und jedwedes Vorhandensein von Hydrauliköl für nicht zutreffend erklärten, wird abschließend im Ermittlungsbericht der Staatsanwaltschaft Heilbronn festgehalten, dass „die Gutachten, die nach hiesiger Auffassung letztendlich zum Freispruch geführt haben, von unzutreffenden Voraussetzungen ausgingen.“, Im Ermittlungsbericht wird auch darauf verwiesen, dass Aussagegenehmigungen für KTZ-Mitarbeiter von der österreichischen Justiz wohl absichtlich eingeschränkt wurden, als Ermittler der Staatsanwaltschaft Heilbronn sie dazu befragen wollten. Am 11. Sowohl das Sportflugzeug als auch der Hubschrauber stürzten ab. So tödlich war der Brandrauch, dass auch der Zugführer des entgegenkommenden Zuges sowie ein Passagier starben. Die KTZ hatte den Heizlüfter direkt nach der Sicherstellung in Kaprun zur Untersuchung nach Wien gesendet. [30] Insgesamt 13,9 Mio. Auch waren zwischen der Sicherstellung des Geräts und der Überprüfung durch den Gutachter bereits knapp zwei Jahre vergangen. Registrieren Sie sich kostenlos und erhalten Sie auf Ihre Interessen abgestimmte Inhalte sowie unsere vielseitigen Newsletter. Die Entstehung und Entwicklung des Brandes ließ sich nur schlecht rekonstruieren, da der Führerstand bis auf das Metallskelett vollständig ausgebrannt war. Auch wurden der Staatanwaltschaft Heilbronn für ihre Untersuchungen nicht die Gehäuseteile des Heizlüfters übergeben, die in den Salzburger Gutachten zur Begründung von Produktionsfehlern bei dem Gerät des Unternehmens Fakir gedient hatten. Die Verantwortung dafür trug damals der Leiter des LKA Salzburg und Chefermittler von Kaprun, Franz Lang. November jährt sich die Brandkatastrophe von Kaprun zum zehnten Mal. 155 Menschen kamen damals ums Leben, das juristische Nachspiel ist nach wie vor nicht beendet. Wegen der Sorge um einen Imageschaden für die Republik entschied sich das Salzburger Gericht jedoch dagegen. Das Unglück … Dieser warf nach Ausgang des Prozesses den Sachverständigen Korruption, Amtsmissbrauch und vorsätzliche Strafvereitelung vor, sowie Versicherungsbetrug durch ein Kartell, bestehend aus Versicherungen und den Gletscherbahnen Kaprun. November 2000: Die Bergung der Leichen in Kaprun wird endgültig beendet. Im November 2008 schlossen sich mehrere Angehörige und Opfer der Strafanzeige eines Sachverständigen gegen die im Prozess eingesetzten Sachverständigen an. KAPRUN ap/dpa Zwei Tage nach der Brandkatastrophe am Kitzsteinhorn sind gestern die ersten Leichen aus dem ausgebrannten Tunnel geborgen worden. November 2000 im Desaster: Der Zug brannte aus, 155 Menschen starben. Die Tatsache, dass diese lebensrettenden Systeme auf Beschluss der damaligen Regierung später vorgeschrieben wurden, zeigt einen deutlichen Widerspruch zwischen der offiziellen Darstellung der Politik und der Justiz auf, wonach es keine sicherheitstechnischen Mängel in Kaprun gegeben hätte, während nach dem Unglück zahlreiche Sicherheitseinrichtungen gesetzlich vorgeschrieben wurden, welche den Opfern von Kaprun vermutlich das Leben gerettet hätten. Zehn Jahre nach Kaprun: Leiden geht weiter Heute jährt sich die Brandkatastrophe von Kaprun zum 10. „Immer öfter drang Öl in die Lüfter und immer häufiger saugten die Ventilatoren kleine ölgetränkte Dämmfaserteilchen ein“, so Godeysen. November 2000 um 19:33 Uhr 42 Deutsche kamen beim Unglück ums Leben : Leichen im Tunnel sind vollkommen verbrannt - Bergung äußerst schwierig Kaprun (dpa). Weil der heiße Rauch nach oben stieg, waren sie schon nach einigen Metern aus der Todeszone heraus gewesen. Erst nach vielen Kämpfen konnte das Gebäude im nächsten Frühjahr fertiggestellt werden. Es ist von ca. Auch gibt es keine Beweise dafür, dass wiederum Höller die Geräte ohne versiegelte Verpackung an Swoboda verkauft hatte. Wie bereits weiter oben angeführt, wird jedoch aus Sicht des Ermittlungsberichtes der Staatsanwaltschaft Heilbronn die Frage nach dem Begriff des Fahrzeugs als solches obsolet, da allein die Modifikation des Geräts dessen Zulassung vom VDE erlöschen ließ. Öl und der Glühdraht eines Heizlüfters seien eine tödliche Kombination gewesen. 9. Der Tunnel wird heute lediglich für Energieversorgung und sanitäre Einrichtungen verwendet. Kaprun liegt am Fuße der Hohen Tauern im Bereich der Glocknergruppe. Der Reflex war nicht nur falsch – er war tödlich. Schon vor dem Unglück in Kaprun existierte eine EU-Seilbahnrichtlinie,[17] in welcher mit Bezug auf Standseilbahnen eindeutig und mehrfach von Fahrzeugen die Rede war (anders als im damaligen österreichischen Recht, das von Fahrbetriebsmitteln einer Standseilbahn sprach). Diese Meldung schockierte Österreich: Beim Brand-Unglück in der Gletscherbahn Kaprun starben am 11. 23. 13. Am 20. Im Ermittlungsbericht der Staatsanwaltschaft Heilbronn wird festgehalten: „Auch hier stellt sich die Frage, warum die Mitarbeiter der Firma Swoboda und der Gletscherbahn Kaprun AG diese Schwachstelle nicht erkannt haben, obwohl, wie das Gericht festgestellt hat, nur Spezialisten und Fachleute am Werk waren.“, Ein Sachverständiger der Dekra Dortmund hielt fest: „Es gab zum Zeitpunkt des Umbaus der Bahn in Österreich keine speziellen Vorschriften, die sich mit Standseilbahnen beschäftigten. Dieses Urteil ist somit rechtskräftig. September 2005 endete die Berufungsverhandlung mit der Bestätigung der Freisprüche für alle acht Angeklagten. Alle Verfahren gegen ihn wurden eingestellt. Das teilten offizielle Stellen in Kaprunmit. Oktober 2006 in Wien, dass ihm an diesem Tag keine Beschädigungen, insbesondere nicht im Bereich des Befestigungsdomes aufgefallen seien. Also nach oben. Hinein in eine fahrende Todesfalle. Zehn Jahre nach der Katastrophe von Kaprun hat sich die Trauer vieler Angehöriger der 155 Toten in Wut verwandelt. Zur Unfalluntersuchung wurde deshalb die talwärts fahrende, baugleiche, unbeschädigt gebliebene zweite Garnitur herangezogen. […] Der Inhalt dieser Aussage wurde […] von Frau StA’in Danninger-Soriat […] mehrfach bestätigt.“[19]. Die Verpackungen der Heizlüfter trugen grundsätzlich eine „in roter Farbe ausgeführte […] Aufschrift“ mit der Warnung, dass die Geräte nur für „Wohnzwecke“ geeignet wären. Die Staatsanwaltschaft Salzburg richtete daraufhin ein Rechtshilfeersuchen an die Staatsanwaltschaft in Heilbronn, „da der Firmensitz der Firma Fakir in Vaihingen/Enz liegt“, wie es im Bericht heißt. Die langgezogenen Quader aus Sichtbeton und Glasstelen befinden sich gegenüber der Talstation der Gletscherbahnen. Außerdem werden darin unerlaubte technische Veränderungen durch das mit dem Einbau beauftragte Unternehmen als weitere Unglücksursache benannt. Auch die jährlichen Revisionsarbeiten bei den Gletscherbahnen werden kritisiert, bei welchen die Lüfter nicht sorgfältig genug untersucht wurden. November 2000: ... November 2000: Die Bergung der Leichen in Kaprun wird endgültig beendet. November 2000 155 Menschen. Juni 2008, verkündete Klaus Liebscher eine »vorbehaltlose Zustimmung« und sagte die Zahlung von 11479259,67 Euro zu. Es war die größte Katastrophe, die sich in Österreich seit dem Zweiten Weltkrieg ereignet hat. November 2000 . 49 Schneebegeisterte aus dem Ski-Club Vilseck in der Oberpfalz waren am Freitagnachmittag gegen 16 Uhr in den Bus gestiegen, um zu einem schnellen Sportwochenende in die österreichischen Alpen zu fahren. Februar 2004 ging der Prozess mit Freisprüchen für alle Angeklagten zu Ende. Was das bringen soll, sagt er nicht. Insgesamt starben 155 Menschen, davon 37 aus Deutschland. [31] Die Gletscherbahnen Kaprun hätten laut Opferanwalt eine Versicherungssumme von 88 Millionen Euro zur Verfügung gehabt, jedoch nur einen marginalen Teil davon für die Angehörigen hergegeben. Natürlich gab es Vorwürfe gegen die Richter und Gutachter, aber das war auch 2002 bis 2004 bei Verfahren mit vielen Geschädigten und großem Medieninteresse längst der Normalfall. So heißt es, dass „[…] das Unglück in Kaprun ein in diesem Ausmaß neues, bisher nicht erkanntes Gefährdungsbild darstellt[e]. gewesen sei wie die Gletscherbahnen Kaprun AG. So heißt es im Salzburger Urteil: „Im Zuge der Hauptverhandlung […] haben die Sachverständigen […] Geishofer, […] Prader und […] Wagner gemeinsam durch Versuche überzeugend nachgewiesen, dass die […] vom Sachverständigen Anton Muhr bezeichneten Hydraulikölbenetzungen aus technisch-physikalischer Sicht eindeutig […] Folge von Kondenswasser Ablagerungen sei […]“. Dem wurde wiederum entgegengehalten, dass die Standseilbahn nach österreichischem Recht nicht als Fahrzeug, sondern als Fahrbetriebsmittel eingestuft war,[6] und dass technische Anforderungen, die für Fahrzeuge gelten, auf Fahrbetriebsmittel nicht anwendbar sind. Euro wurden so von den Gletscherbahnen Kaprun, der Versicherung Generali und der Republik Österreich für 453 Personen zur Verfügung gestellt und an die Angehörigen ausbezahlt. Die Geräte der bergseitigen Führerstände wurden hingegen tatsächlich noch im Frühjahr 2000, also vor dem Unglück, von den Gletscherbahnen getauscht, dazu wird vermerkt: „In den bergseitigen Führerständen waren die ursprünglich eingebauten Heizlüfter Hobby TLB gegen Heizlüfter der Marke Stiebel Eltron ausgetauscht worden.“ Die bergseitigen Geräte waren übrigens nicht im Pult verbaut, sondern hingen im Originalzustand an der dem Fahrer zugewandten Seite. Die Anschuldigung lautete auf den Verdacht „[…] der fahrlässigen Tötung in 155 Fällen im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe am 11. Weiters hätte der Richter den österreichischen Tourismus schützen wollen. November 2000: Die Bergung der Leichen in Kaprun wird endgültig beendet. Ergebnis der Durchsuchung der relevanten Akten war: „Eine Auswertung dieser Akten ergab keine verfahrensrelevanten Erkenntnisse […].“ Mit Bezug auf das Gutachten Maurer hielt die LPD Stuttgart fest: „Es fanden sich auch keinerlei Unterlagen zur Ausbildung von Bindenähten im Bereich des Befestigungsdomes.“, Die LPD Stuttgart hielt abschließend fest, dass „die im Durchsuchungsbefehl aufgelisteten Fragen“ an Fakir von dieser schriftlich beantwortet wurden, und kam zu dem Ergebnis: „Auch aus diesem Schreiben ergaben sich keine weiteren Ermittlungsansätze.“. Den Heizlüfter hatte der Gutachter Geishofer wie auch viele andere Ermittler und weitere Gutachter zeitweilig in ihrem Besitz. Hier findest du Kursk 1941 zum besten Preis. Zwei Österreicher und zehn Mitglieder des Skiclubs Vilseck trafen die einzig richtige Entscheidung: durch die Flammen hindurch und nach unten. In dem 120 Seiten umfassenden Papier werden 16 Personen für das Unglück verantwortlich gemacht, und zwar Gletscherbahn-Bedienstete, Beamte des Verkehrsministeriums und Vertreter von Privatfirmen. Swoboda fahrzeuggeeignete Heizlüfter eingebaut worden wären, die es auf dem Markt gab.“, Bezogen auf die neue Beweislage, welche sich aus den Ermittlungen der Heilbronner Staatsanwaltschaft ergeben hat, wurde im letzten Satz festgehalten: „Somit wäre ein anderer Ausgang des Prozesses zu erwarten gewesen.“, Wenige Tage nach dem Unglück wurde von der damaligen Ministerin des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie, Monika Forstinger, medienwirksam eine internationale Expertenkommission vorgestellt, welche den Auftrag hatte, herauszufinden, ob man in Kaprun das Unglück hätte verhindern können. Der Umbau des Geräts und der Einbau in zwei Teilen wurde im Urteil nicht erwähnt. Auch war der Heizlüfter fest mit dem Stromnetz der Garnitur verkabelt, während die Bedienungsanleitung klar festhält: „Gerät ist nicht geeignet zum Anschluss an fest verlegten Leitungen. Schon auf der eleganten schrägen Brücke zwischen Talstation und Tunneleinfahrt rauchte es im unteren Führerstand des Zuges, berichteten später Augenzeugen. Die bei dem Unglück getöteten US-Soldaten und deren Angehörige werden identifiziert. Darin stellte das Expertenteam, wie es auch im Prozess in Salzburg der Fall war, fest, dass in Kaprun brandschutztechnisch sinngemäß alles richtig gemacht worden sei und dass niemand damit rechnen konnte, dass ein derartiges Unglück passieren würde. […] Nach dem Gebrauch oder vor Reparatur- und Wartungsarbeiten Netzstecker ziehen.“ Da die Heizlüfter allesamt nur an der Berg- und Talstation Strom erhielten, wurde der Sicherheitstemperaturbegrenzer bei jedem Abdocken von der Station zurückgesetzt, sodass eine etwaige Überhitzung gar nicht bemerkt werden konnte. Wenig … Außerdem konnten die Fahrgäste den Zug nicht verlassen, denn die Türen ließen sich von innen nicht öffnen. Im Bericht der Staatsanwaltschaft Heilbronn hielt man dem Salzburger Gericht die eigenen Worte vor Augen „[…] dass nur ein mit Prüfzeichen versehener Heizlüfter eingebaut werden durfte“. Hier wurde von der Staatsanwaltschaft Heilbronn explizit die „Richtigkeit des Gutachtens des Sachverständigen Muhr“ in ihrem Gutachten beschrieben.

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